Jools Holland

Da philippkowsky den starken Gorillaz-track gepostet hat, möchte ich hier explizit nochmal auf Julian „Jools“ Miles Holland eingehen, den host von „Later…with Jools Holland“, bei dem die Gorillaz ihren im blog zitierten Auftritt hatten.

Ich lege euch „Later“ wärmstens ans Herz, die Live-Auftritte dort sind immer Hammer.
Und dabei ist es fast egal, welches Musikgenre und welche Band hier auftritt – stets ein Garant für allerhöchste Qualität.

Hier die Metalliker, mit dem seit 2003 neuen und Ex-Suicidal-Tendencies-Bassisten Robert Trujillo:

Ruhig und simpel:

Hova, Hova…

Dann sitzt Jools auch mal gerne selbst am Piano und begleitet die freakin ridiculously hot Roisin Murphy (@philippkowsky: Ich weiß, Du weißt wovon ich rede…) :

Und einfach mal einer der größten Popsongs ever:

Achja – hier der Teil, der auch das tag „Lehrstoff“ rechtfertigt:
Ohne diesen Herren namens Paul Weller – im ersten vid auch bei Jools – hier hätte es weder Britpop in seiner bekannten Form noch Bands wie Oasis, Blur oder Arctic Monkeys gegeben.
Einer der besten singer/songwriter unserer Zeit.
Enmal Mod – immer Mod:

Eventuell kennt ihn einer von euch von seiner Zeit bei The Style Council – lässig Kaugummi kauend bei Top of the Pops:

nuff said.

9 Antworten to “Jools Holland”

  1. philippkowsky Says:

    Wow, starkes Stücke, die krasse Erinnerungen zu Tage fördern.

    Metallica: die Platte mit Enter Sandman, Sad But True und Nothing Else Matters war eine der wichtigsten Scheiben meiner Pubertät.

    Roisin Murphy: der Auftritt bei Rock im Park war eines der Top 3 Konzerte, die ich je erleben durfte. Und für die Frau würde ich noch heute alles riskieren. ALLES.

    Oasis: auch diese Band hat mich lange begleitet.

    Paul Weller: ist ein Gott, auch wenn er nach all den Jahren ziemlich zerstört ist. Aber sind David Bowie, Neil Young oder Elton John noch fit???

    Und wo wir gerade bei Neil Young sind, der Mann hat immer noch die beste Zeile der (Rock-)Musikgeschichte getextet: „It’s better to burn out than to fade away!“ Schade nur, dass Kurt Cobain diesen Satz zu ernst genommen hat und ihn in seinem Abschiedsbrief zitiert.

    PS. Jools Holland? Der spielt doch in etlichen Pornos mit, oder? Der Name klingt jedenfalls danach…

  2. diedickedrei Says:

    Achso, ist hier „Wer-kann-am-meisten-an-einem-Abend-posten-Contest“, oder was? Ich dachte, das hätte ich neulich schon gewonnen. Egal, ist doch schön. Mit einigen der geposteten Songs kann ich nicht sooo viel anfangen. The XX finde ich immer noch geil. Den Auftritt von Jay-Z hingegen ziemlich lame. Live ist bei Rappern eh oft schwierig. Aber das Teil von Paul Weller finde ich Hammer. Kein Scheiß. Bin ich damit bekehrt? Nein, aber philippkowsky schöpft wahrscheinlich wieder Hoffnung.

    Wenn ich dann kurz auch noch etwas Musikalisches beitragen darf, auch wenn es nicht aus der Dingsbums-Show stammt. Ich war gestern Abend auf nem Konzert der Gruppe Staff Benda Bilili. Harte Jungs, haben fast alle Polio und sind deswegen nicht so richtig gut zu Fuß unterwegs – was aber nicht heißt, dass sie nicht gut abgehen und dem Publikum einheizen. Haben sie zumindest gestern bei ein paar Hundert im Frankfurter Palmengarten geschafft. Die Jungs leben auf der Straße in Kinshasa, wenn sie nicht gerade auf Tour sind. Ziemlich beeindruckend. Ihr Album haben sie in nem Park mit ein paar Mikrofonen und nem MacBook aufgenommen. Das selbstgebaute Instrument, auf dem der Typ bei ca. 3:10 ein Solo spielt, hat genau eine Saite…

    Und hier noch ne kurze Doku über die Band. Stark, auch wenn der eine ein Quentin-Richardson-Trikot trägt…

  3. diedickedrei Says:

    Und was haltet ihr eigentlich von der neuen Sensation am Pop-Himmel, Janelle Monáe? Ich glaube, die wird zu Recht gehyped. Das offizielle Video ist übrigens cool, aber die selten dumme Plattenindustrie lässt die Ausstrahlung in Deutschland mal wieder nicht zu. So blade, so blade.

    Übrigens, wer es noch nicht mitbekommen hat: Es scheint 12 Jahre nach „Miseducation of Lauryn Hill“ wieder ein Album von ihr zu kommen. Darauf habe ich sehr große Lust.

  4. philippkowsky Says:

    Janelle Monáe wird absolut zu Recht gehypt, habe sie in Amerika gesehen, sehr krass. Also nicht live sondern in Fernsehen drin. Das Album ist seit dieser Woche bei iTunes erhältlich und wenn meine Freundin nicht so vergesslich wie ich wäre, hätte ich das Ding bereits angehört.

    Mal sehen, welche Ausrede es heute Abend gibt…

    Und Lauryn Hill schuldet uns ohnehin noch ein paar Alben. Unvergessen ihr Reim „and after all my logic and my theory, I add a motherfucker so you ignorant niggas hear me“!

  5. diedickedrei Says:

    Einen habe ich noch: Schwache Mucke, starkes Video:

    @philippkowsky, haste inzwischen die ganze Monáe-Scheibe zu hören bekommen?

    • philippkowsky Says:

      Wider Erwarten bin ich gestern in den Genuss der Monáe-Platte gekommen. Ist wirklich gut, auch wenn ich das Teil nicht „richtig“ gehört habe. Und wie das bei Erstlingswerken oft so ist, sind viele verschiedene Einflüsse zu hören (klar bei 20 Titeln). Von daher werde ich da noch ein paar mal reinhören müssen für ein abschließendes Urteil.

      Zum Video: Es lebe die Bierdose! Man, so ist Biertrinken einfach am geilsten… Allerdings brauchste auch keine Hoffnung haben, dass irgendwann mal ein Mädel im Proberaum auftaucht. Und: die Mucke ist nicht schlecht. Ist sicher nichts fürs Wohnzimmer, aber Konzertmucke ist es definitiv!

  6. diedickedrei Says:

    Und noch einer. So kann ich das Nirvana-Zeug viel besser hören. Ich würde sogar soweit gehen, den Song geil zu nenen. Geht APPA…

    • philippkowsky Says:

      Hammerharte Orgel! Und hammerharte Buxe des Tänzers…

      Würde gerne mal wissen, welcher Song, zu dem die Stripperin tanzt, dieses Headbangen ausgelöst hat! Könnte auch eine ernste Krankheit sein.

  7. Starke Interpretation des songs – aber die Nirvana-Version ist dann doch ne Stufe geiler.
    Thema Buxe: Aus diesem Grund ist es wichtig, den Stierkampf zu verbieten.
    Und die Dame ist auf Pille, die Begleitmukke könnte folgende gewesen sein:

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