Wildschweinjagd in Tunesien

In Tunesien gehts grad ab. Hat aber anscheinend nicht jeder mitgekriegt, gestern geriet eine schwedische „Reisegruppe“ bei einer Straßensperre in kleinere Schwierigkeiten. Denn in ihrem Gepäck fanden sich, neben Zahnbürste und Reiseführer, mehrere Waffenkoffer. Wie sich herausstellte aber kein Problem, war nur zur Wildschweinjagd gedacht. Na denn. Und ich dachte, das einzige (Wild)-Schwein, Ben Ali, sei schon vorgestern außer Landes gereist. Samt Ehefrau und 1,5 Tonnen Goldbarren übrigens, puh..

Grund meines Posts: Besagte Durchsuchungsaktion wurde gefilmt. Selten was Beängstigerendes gesehen. Überall dunkle Typen mit Knarren, fanatischer Mob inklusive, und dazwischen die blutig-getretenen schwedischen „Wildschweinjäger“.

Den ursprünglichen Artikel dazu (samt YouTube-Video) gibts hier zu sehen. Dachte nur, dass ich dem etwas steifen „Welt“-Tonfall noch eine kleine persönliche, hoch-investigative, Note anfüge.

14 Antworten to “Wildschweinjagd in Tunesien”

  1. Finden Sie die Fehler…

    Einige Schweden.

    Zur Wildscheinjagd.

    In Tunesien.

    ???

    Lasst uns doch ob solcher Abenteuerlustigkeit einen gemeinsamen Ausflug samt spaßiger Freizeitaktivitäten planen.

    Auf dem Fahrrad durch Grosny.

    Versteckspielen mit Ramsan Kadyrow.
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/bild-732333-157112.html

    Weitere Vorschläge bitte.

    PS: Gracias Stiier, für den Fund einer fast verloren geglaubten Bezeichnung des deutschen Wortschatzes…
    Das freut mich sehr:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jagt

  2. stiiier Says:

    hahha. oh gott. schnell ändern. hoffentlich merkts niemand.

  3. stiiier Says:

    bzgl der Freizeitaktivitäten: Running-Gag meines Vaters ob möglicher Urlaubsziele: Eine Fahrradtour am Euphrat entlang. Muss sehr schön sein, ohne Witz. Aber Schönheit ist eben nicht alles..

  4. diedickedrei Says:

    Ist mir in Frankfurt auch neulich an der Konstablerwache passiert…

    Sonnenbaden in Tschernobyl soll auch ganz chillig sein. Da strahlt die Sonne (oder irgendwas anderes) immer.

    Außerdem habe ich mal überlegt, in Zimbabwe einen Club nur für Weiße aufzumachen – gegenüber von Präsident Mobutus Palast.

    • philippkowsky Says:

      Oha, da ham die Jäger aber ordentlich eins auf die Fresse bekommen, ist schade drum.

      Ansonsten fällt mir zu Urlaubszielen mit ungewissem Ausgang noch das ein oder andere ein:

      Selbständiger Favela-Spaziergang mit Fotoausrüstung.

      Stadtbesichtigung Moskaus in einer tschetschenischen Militäruniform.

      1 Kilo Koks durch Singapur schleppen.

  5. philippkowsky Says:

    Sich im Greenpeace-Schlauchboot einem japanische Walfänger oder einer amerikanischen Ölplattform nähern.

    Sich beim Derby im Partizan-Trikot in den Roter Stern Belgrad-Block stellen. Sportart egal.

    Erste Reihe beim Justin-Bieber-Konzert.

    Sich als Demokrat in den Südstaaten politisch engagieren.

  6. stiiier Says:

    in Südkorea eine Fischkutter-Tour gen Norden unternehmen..

    in Berlin Kreuzberg mit einer FAZ unter dem Arm U Bahn fahren..

    im Iran ohne Visum einreisen..

  7. diedickedrei Says:

    Um sich was dazuzuverdienen, abends nach der Arbeit noch in einem illegalen chinesischen Bergwerk jobben…

    Sich nur von niedersächsischen Eiern und Schweinen ernähren…

    Oder das hier (beide immer noch unter den besten Werbungen EVER):

  8. diedickedrei Says:

    Taaaaa, einer noch:

    Danke. Biiiiitteee!

    • philippkowsky Says:

      Damn right, die Spots sind bis heute unerreicht! Müsste mir eigentlich mal so eine Rocky-Buxe kaufen…

      Und weiter im Text:
      In Nizzas teuerstem Club den russischen Neureichen mitteilen, dass sie vom Tisch kommen können und der Club gleich schließt.

      Als Sebastian Frankenberger (oder wie das Äffchen heißt) in einem bayerischen Festzelt nach der Raucherecke fragen.

      Im Kölner Karneval als Matrose gehen.

  9. Oha, ich sehe, wir hätten hier auch genug Material für einen eigenständigen Eintrag statt bloßen Kommentaren. Egal. Weitermachen…

    Weitere bad ideas:

    – Beifahrerin bei Chris Brown

    – Exklusiv-Interview mit Björk am Flughafen führen

    – Hauptrolle in „2 girls one cup – the sequel“

    – Offensiv-Foul gegen Blake Griffin oder JR Smith aufnehmen

  10. diedickedrei Says:

    Okéoké, den hatten wir hier schon mal. Aber er gehört einfach in diese Auflistung. Und ich könnte mir die Szene tausend Mal anschauen. „Der Moment ist gekommen, wo ich dir in die Fresse haue!“ Und: „Du bist so bescheuert, dass du dir nicht mal über die Konsequenzen klar bist, so bescheuert bist du.“

  11. morfeld Says:

    Da hau ich doch meinem (All)einstellungsmerkmal entsprechend noch ein paar Nihon-spezifische no gos raus, klingt jetzt komisch, is aber so:
    – in der vollbesetzten U-Bahn die Nase putzen
    – im Restaurant mit den Klo-Schlappen an den Platz zurückkkommen
    – die Essensstäbchen über Kreuz hinlegen
    – sich beim Einkaufen beim Kassierer bedanken und/oder verabschieden
    – einer Frau die Tür aufhalten

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