Vielen Dank, das wars dann

Kinder, ich weiß nicht, wen ich schon damit vollgequatscht habe: ich bin der Meinung, dass die USA am Ende sind und dass dieses riesige und (dem Selbstverständnis nach) glorreiche Land bald tierisch abkacken wird. Das Qualitätsverständnis ist komplett abhanden gekommen und es geht nur noch um
billig und den „great deal“, der einem überall versprochen wird. Neben den abgehalfterten Autos, der kaputten Industrie und der total überholten Infrastruktur merkt man dies ja auch bei der Ernährung. Ich will aber nicht wieder mit Fett- und/ oder Zuckergehalt nerven, sondern einfach mal die Frage stellen: Wie viel muss ein Essen kosten, damit man NICHT von und mit Plastik essen muss? Verdammt, in den USA muss man Filet bestellen, damit man mal Keramik und ordentliches Besteck bekommt und das ist aus meiner Sicht ein schlimmes Zeichen. Nicht nur für die Umwelt, sondern auch für die Gesellschaft.

What are your thoughts on this? Soziologen, Geisteswissenschaftler, USA-Kenner, denkende Menschen, übernehmen Sie!

PS. Auch hier gilt: der Fisch stinkt vom Kopf! Die Familie schaut das gestrige WM-Finale und es muss nur so von Bediensteten wimmeln, die im Notfall eine Spülmaschine ein- und ausräumen könnten…

2 Antworten to “Vielen Dank, das wars dann”

  1. diedickedrei Says:

    True. Bin auch nicht sicher, ob die noch die Kurve kriegen. Und mich nervt auch neben den oben genannten Punkten noch so einiges anderes am „Land of Milk and Honey“. Andererseits gibt es dort auch viele kluge Köpfe und ne Menge bahnbrechender Innovationen der letzten Jahre (Jahrzehnte?) kamen aus den USA. Deswegen: Wer weiß…
    Und zum Thema Staatsverschuldung: Die USA haben ungefähr drölf Drilliarden, wir 2 Billionen. Das eine ist mehr als das andere, aber ansonsten sehe ich da keinen Unterschied. Beides wahnwitzig, beides total verantwortungslos – und beides wahrscheinlich nie mehr abzubauen.

    • philippkowsky Says:

      So, endlich komme ich dazu, noch einen wichtigen Gedanken meiner Theorie zu verbreiten: Die Amis sind nicht nachhaltig! Und das meine ich vor allem auch im Hinblich auf ihr Bildungssystem. Tommy, vollkommen korrekt, sie bilden die besten und klügsten Leute aus, ABER sie scheren sich einen Dreck um restlichen 98%. Eine Ausbildung (zum Maschinenschlosser, Malermeister, Gas-Wasser-Scheiße, etc.) wie bei uns gibt es fast nirgens (wir könnten jetzt auch noch die Daseinesberechtigung des Meistertitels diskutieren) und somit bleibt der Normalo schlecht ausgebildet.

      In den USA kann Joe the Plumber (oder wie hieß er im Wahlkampf?) heute seinen Job verlieren und morgen wird er eben Koch – sowas passiert in Deutschland/ Europa nicht so schnell. Einerseits wegen Kündigungsschutz und andererseits wegen der qualifizierten Ausbildung.

      Ergo: solange die Amis nicht mehr in qualifizierte Bildung investieren, wird die Richtung nach unten gehen, weil der Koch, der eben noch Klempner war, ja nicht so gut arbeiten kann, selbst wenn er will. Erfolgreiche Innovationen wird es immer geben und auch die Pinguine der Wallstraße werden immer herrschen, aber das Fundament wird immer morscher.

      Gewagte These, ich weiß, aber vielleicht steht es ja auch nicht so schlecht um die Amis…

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