Jetzt aber schnell: Mucke 2011

Wenn ich nicht langsam mal eine Liste mache, kann ich direkt mit der 2012er loslegen. Also, dann mal ein paar Hinweise von mir, auch wenn es nicht sehr „underground“ ist und ich einiges schon während des Jahres empfohlen habe. Des Weiteren tu ich mich mit einer Reihenfolge schwer.

DAS Album des Jahres ist definitiv „El Camino“ von den Black Keys. Die erste Singleauskopplung mit dem tanzenden Vogel hatten wir ja schon (https://wunschnamemyass.wordpress.com/2011/11/29/attention-attention/), mein Favorit:

Morfeld, Lana del Ray, wirklich große Stimme. Ähnlich weit unter meine Haut geht:

Bester Song auf deutsch für mich dieses Jahr: 

Clueso ist einfach ein echt krasser Künstler

Eine neuseeländische Band names The Naked and Famous hat ein gutes Album veröffentlicht, wo es mir schwer fällt, einen Song rauszuheben. Hört Euch dies an:

Nicht ganz unwichtig: die FooFighters haben 2011 eine starke Platte veröffentlicht, aber einen Link spare ich mir in dieser Runde…

Metronomy hatten wir auch schon, ist aber einfach zu geil, als dass es in dieser Liste fehlen dürfte:

Mein Ohrwurm des Jahres – nur unwesentlich besser (aber darauf BESTEHE ich) als Pumped up Kids:

In 2011 bin ich noch auf Musik aus (viel) früheren Jahren aufmerksam geworden. Anbei zwei Hinweise.

ENDLICH wurde 2011 von den Beach Boys das Album „The Smile Sessions“ veröffentlicht. Die Plattenrezension auf laut.de beginnt wie folgt: „Es sollte ein unüberbietbares Unikat werden, doch Sgt. Pepper lief ihm den Rang ab. Bevor es überhaupt erscheinen konnte, verlor Brian Wilson im Januar 1967 das kunstsinnige Wettrüsten mit den Beatles und die Nerven. „SMiLE“ war als Gegengift angedacht, um die Berauschung aus dem Kopf zu stoßen und den Druck, der von Capitol Records kam, abzuschwächen. Aus der kultischen Reinigung erwuchs aber ein Dämon, der sich über Wilsons Wohl stülpte. Die geplante „Teenage Symphony To God“ konnte nicht mehr entstehen, weil ihr Meister durch die Hölle ging.“

Brian Wilson war so auf LSD, dass sie ihm bei den Aufnahmen Sand unter das Klavier gekippt haben, damit er barfuss das Strandfeeling hatte. Der Kerl ist jedenfalls daran zerschellt und nach etlichen Jahren gibt es nun doch die Stücke. Mein Lieblingsstück ist Good Vibrations, in dem man auch gut erkennen kann, wie komplex die Jungs ihre Songs gemacht haben (da rettet auch kein LSD):

Ansonsten hat Lou Reed letztes Jahr ein Album mit Metallica gemacht. Lou Reed? Ja, der Kerl, der „Walk on the wild side“ und „Perfect Day“ geschrieben hat. Er war auch Kopf von The Velvet Underground, der Band, die mit Andy Warhol in seiner „Factory“ abhing.

Eine Antwort to “Jetzt aber schnell: Mucke 2011”

  1. diedickedrei Says:

    Nichts gegen LSD! Es sind zumindest ganz starke Initiatilien. Mit der Droge kenne ich mich nicht aus, habe aber nicht nur Gutes darüber gehört…

    So, starke Sache, philippkowsky. Ich bin ja inzwischen sehr dafür zu haben, mal über den Tellerrand zu schauen. Zumindest, solange hinterm Tellerrand nicht zu viele Schrubbelgitarren lauern. Weißte Bescheid. Aber bei deiner Liste sind ein paar schöne Songs dabei. „The Look“ von Metronomy zum Bleier, sackstark. Clueso sowieso. Und dein Ohrwurm des Jahres ist zwar nicht besser als „Pumped up Kicks“, aber das Video ist ganz weit vorne. Habe mich scheckig gelacht.
    In dem Sinne: Merci Bokuh.

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