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Optisches Foul

Posted in grober Unfug, Will haben on 5. Dezember 2011 by harry

Noch ein Musik-post.

Wobei hier das Hauptaugenmerk nicht auf die Ohren sondern auf die Augen gelegt wird.

Mit Bitte um Kommentare zu den einzelnen graphischen Verfehlungen und der generellen Körperverletzung (@Morfeld: Was wäre aus Deiner Sicht ein geeignetes und vor Gericht durchsetzbares Strafmaß für derlei Angriffe?)…

Fragen über Fragen:

Warum nehmen die Christian Crusaders nicht an der Afghanistan-Konferenz teil?

„A taste of Dick Black“ – der cover artist hat wohl eher Filmcover entworfen und ist bei Dick Black einer Signalwort-Reizung unterlegen…

 

P-Funk y’all

Posted in auf die Ohren, Lehrstoff on 27. November 2011 by harry

Musikbezogene posts haben wir alle ganz gern – auch wenn sie dann doch die Untiefen der Freiwilligen Feuerwehr in Deutschland offenbaren oder die auch (un-)weltmeisterliche Gesangsdarbietungen und Haarschnitte der 1990er Kicker zeigen.
Wir alle, vorab jeder Festlegung auf Präferenz von East- oder Westside, hörten und/oder hören Dr Dre und Snoop – Stiier, Moe und ich sahen Snoop vor Kurzem noch live in Berlin.
Und wir wissen alle, dass Dre und Snoop für ihre tracks gerne und gut gesampled haben. Ich allerdings wusste bis vor letztem Mittwoch nicht, wen die beiden sehr gerne und umfänglich zitiert haben: George Clinton u.a. aka Dr Funkenstein.

Weder verwandt noch verschwägert mit Bill (Danke für die Bestätigung, dicke3), hat George u.a. mit seinen Bands Funkadelic und Parliament von den 60ern bis Mitte der 80er neben Bootsy Collins den Funk groß gemacht und mit Psychedelic-Rock-Elementen versehen. LSD spielte dabei sicher keine Rolle.

Nun landete das Mothership also letzten Mittwoch im Astra, es standen zeitweise 15 pimps – ääh Musiker zwischen 16 (George’s Enkel) und 70 Jahren auf der Bühne und lieferten ein überragend beeindruckendes und unterhaltsames, zweieinhalbstündiges Live-Konzert mit tracks wie den Folgenden:

Ab Minute 1:40 und 3:35 in guter Quali und hohem Wiedererkennungswert:

Den Synthesizer-geschwängerten „Atomic Dog“ (Bow-wow-wow yippieh-yo-yippieh-yeah) könnt ihr hier anhören:

http://www.feelmybicep.com/2010/09/30/george-clinton-atomic-dog/

Aber trotz all dieser Perlen, die später in classic-tracks von Rap-Größen als sample Eingang fanden, war ein recht ausgiebiges und verzerrtes E-Guitarren-Solo von Rock’n’Roll Hall-of-Famer Michael Hampton im track namens „Maggot Brain“ der Höhepunkt (Empfehlung; Mit Kopfhörern reinziehen) – ich weiß, das Teil wird gerade Dir, philippkowsky, sehr gut gefallen:

LS…what? Ne ne, da brauchste nen klaren Kopf, um so was zu spielen.

Abschließend noch ein oft gehörtes Zitat (und hier auch gehört) von George Clinton:

„Free your mind and your ass will follow.“

P(Funk)S: Hier noch eine Zusammenfassung der Funk-samples, die auf „The Chronic“ Einzug fanden:

Die Messe ist gelesen.

Posted in Lehrstoff on 14. September 2011 by harry

Amen.
Mehr sag ich nicht.
Könnte vor allem Dir gefallen, TD3…

Angriff ist die beste Verteidigung

Posted in auf die Ohren, Lehrstoff on 28. Juni 2011 by harry

Nicht nur im Sport. Auch in der Musik.

Via Complex bin ich auf folgende Liste gestoßen, die ich euch nicht vorenthalten möchte – Ranglisten aller Art rufen ja immer förmlich nach weiterer Diskussion, gerade in einem Musikexperten-Forum wie unserem:

Es handelt sich um „The 50 Best Hip-Hop Diss Songs“.

Herauszuheben ist meiner Meinung nach zunächst dieser hier:

50 vs. The Game:

http://www.complex.com/music/2011/06/the-50-best-hip-hop-diss-songs/50-cent-not-rich-still-lyin-2005#gallery
—> „G- G-G- G-U NOT“…. hahahaha

Ganz stark auch:

Eminem vs. Everlast aka Whitey Ford:

http://www.complex.com/music/2011/06/the-50-best-hip-hop-diss-songs/eminem-quitter-hit-em-up-freestyle-2001#gallery

Oha.

Des Weiteren – Eminem liefert hierfür nur die Basis mit „Stan“ – und Cam’Ron verteilt verbale Ohrfeigen…

http://www.complex.com/music/2011/06/the-50-best-hip-hop-diss-songs/camron-stan-2000#gallery

Stark ist übrigens immer, dass die Autoren der kurzen Artikel mit Infos zum Hintergrund der Fehde die „Best Line“ aus dem diss track zitieren.

Auffällig finde ich, dass neben den großen Meistern dieses Fachs (Nas, Jay-Z, 2Pac, Dr Dre, oder auch Snoop) auch Common und gerade 50 Cent in den Top 10 vertreten sind…

http://www.complex.com/music/2011/06/the-50-best-hip-hop-diss-songs/50-cent-back-down-2003#gallery

Zu Ja-Rule fällt ihm da z.B. ein: „I’m back in the game, shorty, to rule and conquer/You sing for hoes and sound like the Cookie Monster.“

Bezüglich der Top3 stimme ich nicht zu. Ich verrate nix…

Zahlenspielerei

Posted in auf die Ohren on 11. Mai 2011 by harry

Wiley (nicht der Coyote) dürfte followern der UK-dubstep/-Garage/-Grime-Mukke eventuell bekannt sein.

Zu seinem song samt Video sag ich nur: „Points! Points! Points!“

In punkto Zahlen und Mukke fiel mir auch das hier ein:

Einer noch von mir, dann seid ihr dran:

Lasst die Zahlenspielerei beginnen.

Do you remember the time…?

Posted in großer Spocht, Lehrstoff on 25. April 2011 by harry

Bitte vergesst jetzt ganz schnell den song von Michael Jackson, in dessen Video Eddie Murphy einen nubischen Pharao oscarverdächtig (NICHT) darstellt – somebody call Axel Foley please…
Ihr kennt das video nicht….? Here you go…

Die Allermeisten unter uns erfreuen sich der gerade laufenden NBA-Playoffs. Ich weiß auch von mindestens 2 Bloggern, die sich wie ich – und wie das Kleinkind in der Werter’s Echte-Werbung – auf die Top10 mit K-Mont freuen.

Jungs, ich kann euch sagen – und nun auch zeigen: Die Top10-Kommentare haben eine lange Evolution hinter sich. Bitte Folgendes auschecken:

Diese Top10 sind übrigens immer nur weekly auf Sportkanal (RIP) ausgestrahlt worden… Das würde ich jetzt übrigens nicht mehr aushalten.
Leider ist das Teil vom spanischen Sender Canal Plus.

Sowohl Bildquali als auch Sprache und Kommentare fordern unserem Sehen & Hören mindestens so viel ab wie Lil Wayne’s „A Milli“…
Dennoch: Don’t miss it…

Abschließende Frage: Was macht McDyess denn da?

PS: @dickedrei, ich denke, the guy starring at number 9 kann Dir in punkto Tanzschritte weiterhelfen – bekannt unter dem Namen „Plastic Man“…

C64, GameBoy, Super Nintendo, Sega, Genesis…

Posted in großer Spocht, Verbraucherhinweise on 3. März 2011 by harry

… when I was still young boy I couldn’t picture this…“
Ja, ein abgewandeltes Biggie-Zitat.

Es passt zu den Eindrücken, die ich hier gerade erhalte.
Krass beeindruckend, was im gaming-Markt passiert. Alten Schlachtrössern wie Activision, EA oder Nintendo läuft die Zeit ab – der shift von Konsolen hinzu Browser-basierenden Spielen und dem Spielen auf allen mobilen Endgeräten ist voll im Gange… Ganz zu schweigen von Bewertungen mancher Unternehmen.

Hart sind natürlich auch die Massen an nerds und geeks, die hier patrullieren.
Nun könnte man annehmen, die kommen z.B. aus Asien, Europa etc. her, um zu Daddeln und dann mit ernsten Anzeichen von Dehydrierung in den emergency rooms der Bay Area eingeliefert zu werden.
Denkste – alle großen Unternehmen haben auf der Messe sogenannte „Karriere-Bereiche“, wo sie Programmierer an Ihrem Messestand anheuern.

Tja, viele der Jungs (und vereinzelt Mädels) sind ganz sicher noch nicht volljährig, werden direkt aus der Untersekunda auf eine Position in Mountain View (wo eine beschauliche Software-Bude sitzt katapultiert, in der sie u.a. mucho money machen.

Hätte ich ab 1989 mal statt Fußball-Manager, Kikstart, Maniac Mansion oder Rick Dangerous das beiliegende BASIC-Handbuch gelesen und etwas Programmieren gelernt…
NICHT.
So viele Klischees, die sich auf der Messe in punkto Geekiness versammeln, sind nicht gesund….